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Beratungsprojekt "Grundwasserschutz Pupping"

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23.03.2026 | von Simon Kriegner-Schramml, BSc.

Im Gemeindegebiet Pupping im Bezirk Eferding wurden durch die Abteilung Wasserwirtschaft - Gruppe Gewässerschutz und Landesgeologie im Zeitraum von 2019 - 2023 Wasserproben an bis zu 16 Messstellen gezogen. Neben erhöhten Nitratgehalten wurden vorwiegend Belastungen durch den Pestizidmetaboliten Dimethachlor CGA 369873 sowie Metazachlor ESA nachgewiesen.

Die vorgefundenen Belastungen stehen nicht zuletzt in Zusammenhang mit dem dort ansässigen Gemüsebau und der damit verbundenen intensiven landwirtschaftlichen Nutzung. Zudem weist der Boden eine hohe Durchlässigkeit auf und besitzt dadurch ein geringes Schadstoffrückhaltepotenzial.

Die Boden.Wasser.Schutz.Beratung wurde mit der Umsetzung eines Grundwasserschutzkonzeptes zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe, sowie der Erarbeitung von Maßnahmen zur Reduktion der Einträge in das Grundwasser in die Thematik eingebunden. Ziel ist eine flächendeckende Einhaltung der Trinkwassergrenzwerte im Projektgebiet.

Rahmenbedingungen - Produktion und Bodeneigenschaften

Innerhalb des Projektgebietes überwiegt der Anbau von Feldgemüse. Die dominierenden Kulturen stellen dabei Kohlgemüsearten und Salat dar. Wirft man einen Blick in die einschlägige Richtlinie für die sachgerechte Düngung wird einem sehr schnell klar, dass es sich hierbei meist um Kulturen mit hohem Nährstoffbedarf handelt. Gleichzeitig sehen sich die Landwirtinnen und Landwirte mit den Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels und nicht zuletzt mit den hohen Erwartungen der Endkonsumenten konfrontiert. Somit dürfen die einzelnen Kulturen zu keinem Zeitpunkt einem Nährstoffmangel ausgesetzt sein, damit marktfähige Ware produziert und Optik sowie Qualität entsprechend garantiert werden können.

Bodeneigenschaften und Grundwasser
Überwiegend wird im Projektgebiet gemäß Bodenkarte (eBod) die Bodenart mit lehmigem Sand bis sandigem Schluff beschrieben. Dieser Umstand kann durch die Erkenntnisse aus Feldversuchen und Feldbegehungen bestätigt werden. Diese Bodenarten deuten auf einen leichten Boden mit hoher Durchlässigkeit hin. Darüber hinaus führt diese hohe Durchlässigkeit in Verbindung mit einem geringen Grundwasserflurabstand von ca. 2,5 - 3,5 m zu einem geringen Schadstoffrückhaltepotenzial des Untergrunds. Die Bedingungen für den Anbau von Feldgemüse sind optimal, jedoch stellt dieser im Hinblick auf den Grundwasserschutz eine große Herausforderung dar.
Im Folgenden wird ein Auszug der umgesetzten und geplanten Maßnahmen in Bezug auf die Zielerreichung angeführt.
Feststellung des Ist-Standes und Ausarbeitung von Lösungskonzepten
Anhand von schlagbezogenen Aufzeichnungen bezüglich Kultur, Zwischenfruchtanbau, Düngung, Pflanzenschutz und Bodenbearbeitung wurden zu Beginn des Projektes die bisher in der Praxis umgesetzten Maßnahmen erhoben. So konnten Potenziale und Möglichkeiten zur effizienteren, bedarfsgerechteren Düngung und zum gewässerschonenden Pflanzenschutz festgestellt werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden Lösungskonzepte abgeleitet. Eine weitere Erhebung der Daten aus dem Jahr 2025 soll Fortschritte in der praktischen Umsetzung im Hinblick auf die Zielerreichung und weitere Potenziale aufzeigen.
Reduktion der Nitrat-Austräge in das Grundwasser
Um das Ziel der flächendeckenden Unterschreitung des Trinkwassergrenzwertes von 50 mg Nitrat je Liter zu erreichen, bedarf es im Bereich der Düngung, aufgrund der intensiven Kulturführung und des meist hohen Nährstoffbedarfs von Gemüsekulturen, größerer Anstrengungen. Informationsveranstaltungen zur Sensibilisierung, das Versuchswesen zur Testung von Lösungsansätzen und schließlich Feldbegehungen zur Sichtung der Ergebnisse, Vorführung von neuen Techniken und dem Austausch von Erfahrungen sind gleichermaßen zur Zielerreichung notwendig.

Aufgrund der Novellierung der Nitrat-Aktionsprogrammverordnung sowie der Richtlinie für die sachgerechte Düngung im Garten- und Feldgemüsebau (4. Auflage) im Jahr 2023 müssen entweder ein zum Anbau gemessener Nmin-Wert oder per Verordnung vorgegebene Werte für die Stickstoffrücklieferung aus der Mineralisierung von Ernteresten, sowie der Mindestvorrat der Vorkultur bei der Düngung der jeweiligen Gemüsekultur berücksichtigt werden. Dieser Umstand führt zu einer reduzierten, an die Fruchtfolge angepassten Düngung. Der Effekt dieser Maßnahme lässt sich aufgrund natürlicher Prozesse mit zeitlicher Verzögerung anhand von Messwerten feststellen. Die detaillierte Kenntnis und die konsequente Umsetzung der Vorgaben stellen hierfür eine Grundvoraussetzung dar. Zur rechtlichen Lage, dem Berechnungsprozedere der Düngehöhen und der Nmin-Messung mit Schnelltestmethoden wurden die Gemüsebauern umfassend im Zuge von Vorträgen und Feldbegehungen informiert.

Die Boden.Wasser.Schutz.Beratung führt darüber hinaus ein Monitoring auf Basis einer regelmäßigen Beprobung ausgewählter Brunnen mittels RQ-flex Schnellbestimmungsmethode durch, um die saisonale Dynamik der Nitrateinträge in das Grundwasser zu verstehen und ein Bild von der Wirksamkeit einzelner Maßnahmen zu bekommen. Zur Verifizierung der erhobenen Messwerte wurden zudem Laboruntersuchungen durchgeführt.

Als weitere Maßnahmen im Bereich der Reduktion des Nitrataustrages wurden die Auflockerung der Fruchtfolge durch Integration von Wintergetreidebeständen und Zwischenfrüchten, sowie die Düngung mittels Depotdüngung mit Stachelradapplikation im CULTAN-Verfahren getestet.

Versuchswesen

Um Lösungskonzepte ausarbeiten zu können, bedarf es einer umfangreichen Testung zur Praxistauglichkeit von einzelnen Maßnahmen. So wurden beispielsweise Versuche zum Zwischenfruchtanbau (Drohnensaat), Düngung und Pflanzenschutz umgesetzt.

Düngungsversuche
Im Bereich der Düngung wurden Versuche zur präzisen Depotdüngung mittels Stachelradausbringung im CULTAN-Verfahren (Controlled Uptake Long Term Ammonium Nutrition) getestet. Hiermit soll eine Nährstoffversorgung über ein nicht in vollem Umfang der natürlichen Mineralisation ausgesetztes Stickstoffdepot gewährleistet werden.
Versuche im Bereich des Zwischenfruchtanbaus
Im Gemüsebau, speziell bei Kohlgemüse, das einen Hauptproduktionszweig im Projektgebiet darstellt, ist man mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Zum einen ist die Komponente Zeit ein wichtiger Faktor, da späträumende Kulturen den Vegetationszeitraum für die Zwischenfrucht stark einschränken. Zum anderen ist eine besondere Sorgfalt bei der Auswahl an Mischungspartnern in Bezug auf phytosanitäre Aspekte von großer Bedeutung. Im Zuge des Projekts wurde daher eine auf Gemüsefruchtfolgen abgestimmte Zwischenfruchtmischung ohne Kreuzblütler und mit Komponenten, welche ein rasches Wachstum und ein hohes Nährstoffaneignungs- und -speichervermögen besitzen, erstellt und auf mehreren Flächen getestet. Die Mischung enthielt die Mischungspartner Sonnenblume, Phacelia, Öllein, Rauhafer, Schwarzsamen ("Mungo"), Sorghum und blaue Lupine. Der Anbau erfolgte mittels Drohnensaat, Direktsaat und klassisch in Drillsaat.
Bild 1_Eindrücke vom Zwischenfruchtanbauversuch für Gemüsefruchtfolgen.jpg © BWSB
© BWSB
Bild 2_Eindrücke vom Zwischenfruchtanbauversuch für Gemüsefruchtfolgen.jpg © BWSB
© BWSB
Bild 3_Eindrücke vom Zwischenfruchtanbauversuch für Gemüsefruchtfolgen.jpg © BWSB
Eindrücke vom Zwischenfruchtanbauversuch für Gemüsefruchtfolgen Drohnensaat und Direktsaat – ohne vorangegangene Bodenbearbeitung (Aufnahme am 30.07.2025, Betrieb Hueber). © BWSB
Pflanzenschutzstrategien
Der Kohlgemüsebau sieht sich in Bezug auf geeignete Herbizide mit einer eingeschränkten Auswahl an zugelassenen Wirkstoffen konfrontiert. So wurde vielerorts der Problemwirkstoff Metazachlor eingesetzt. Dieser Wirkstoff weist ein äußerst geringes Bindungsvermögen an Bodenkolloiden auf und ist daher stark auswaschungsgefährdet. Glücklicherweise wurde im Laufe des Jahres 2025 der Wirkstoff Napropamid, der eine Alternative im Vorauflaufverfahren darstellt, für eine Vielzahl von Kulturen in Österreich zugelassen. Der Einsatz von Napropamid konnte bereits mit Erfolg auf ausgewählten Flächen getestet werden. Ab der Saison 2026 steht also eine vielversprechende Alternative zum Wirkstoff Metazachlor zur Verfügung, welche die Grundwassersituation in Bezug auf die Rückstandsthematik deutlich beruhigen kann.

Im Bereich des Pflanzenschutzes wurde jeweils eine Strategie für den Vorauflauf und den Nachauflauf entwickelt. Details zu beiden Strategien können der folgenden Darstellung entnommen werden.
  • Strategie - Vorauflauf:
    auch unter Vlies möglich - Einarbeitung des Wirkstoffes bzw. Bewässerung der Kultur
    Wirkstoffzusammensetzung: 450 g/l Napropamid + 333 g/l Dimethenamid-P
  • Strategie - Nachauflauf:
    BBCH 10 - Keimblatt - nach dem Pflanzen der Kultur
    Wirkstoffzusammensetzung: 455 g/l Pendimethalin + 333 g/l Dimethenamid-P + 36 g/l Clomazone
Nach ausführlicher Versuchsarbeit können diese zwei Pflanzenschutzstrategien unter Einhaltung der zulassungsrechtlichen Vorgaben empfohlen und für eine Vielzahl an Feldgemüsekulturen in der Praxis angewendet werden. Nur mehr im Notfall unter Vlies oder bei fehlender Zulassung sollte in diesem Gebiet der Wirkstoff Metazachlor angewendet werden. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Anzahl der zugelassenen Wirkstoffe bei den einzelnen Kulturen, insbesondere bei Nischenkulturen, sehr gering ist. Dies stellt eine große Herausforderung für die Beratung und Erarbeitung von Alternativstrategien, aber vor allem für die Bäuerinnen und Bauern dar.
Gruppenfoto.jpg © LK OÖ/Hamedinger
Puppinger Bäuerinnen und Bauern setzen Maßnahmen zum Boden- und Gewässerschutz um. © LK OÖ/Hamedinger
Auch der Einsatz moderner Hacktechniken steht in Bezug auf die mechanische Beikrautregulierung im Fokus der Beratungsinitiative. So wird jährlich ein Feldtag zum Thema Hacktechnik organsiert. Besonders wird hier der Schwerpunkt auf Systeme mit der Möglichkeit des Hackens in den Pflanzenreihen (In-Row Hackgeräte) gelegt. Die Technik entwickelt sich in den letzten Jahren rasant und bietet künftig in vielen Bereichen eine praktikable Alternative zur chemischen Beikrautregulierung.

Die Ergebnisse aus den Versuchen im Bereich der Düngung, dem Zwischenfruchtanbau und dem Pflanzenschutz wurden im Zuge von Feldbegehung mit den ortsansässigen Landwirtinnen und Landwirten besichtigt und fachlich mit dem Boden- und Pflanzenbauexperten Norbert Ecker diskutiert.

Fazit und Ausblick

Die Boden.Wasser.Schutz.Beratung wird dieses Projekt auch künftig begleiten, neue Lösungsansätze erarbeiten, bestehende Konzepte weiterentwickeln sowie deren Wirksamkeit evaluieren. Mit großem Interesse beobachten wir in der kommenden Saison den weiteren Verlauf und die Entwicklung der Messwerte. Erste Maßnahmen werden von den Landwirten bereits umgesetzt. Ihre Rückmeldung aus der Praxis ist essenziell für die Erreichung der Projektziele. Denn nur eine praxistaugliche und konsequente Umsetzung der notwendigen Maßnahmen wird uns dem Ziel ein Stück näherbringen.
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