Winterwohlfühl-Küche für die kalten Tage
Im Mittelpunkt der Winterküche stehen Speisen, die überwiegend gekocht, geschmort oder gebacken werden und von innen wärmen. Es ist die perfekte Zeit für mollige Suppen, Eintöpfe, würzige Saucengerichte, herzhafte Schmorgerichte, deftige Braten, fluffige Aufläufe und süßes Gebäck. Die kulinarische Vielfalt lässt dabei keine Wünsche offen. Langsam gegarte Speisen schenken nicht nur Tiefe im Geschmack, sondern ein Gefühl von Ruhe und Entschleunigung.
Regionale und saisonale Zutaten
Die Winterküche profitiert von saisonalen Zutaten, die in der kalten Jahreszeit reichlich verfügbar sind. Wintergemüse aus regionalem Anbau punktet mit intensivem Geschmack und ist die heimische Alternative zu Treibhausware und Importgemüse aus fernen Ländern. Wintergemüse kann definitiv eine nachhaltige und ressourcenschonende Ernährung unterstützen.
Zudem haben Wintergemüsearten das Potenzial, täglich Abwechslung auf den Speiseplan zu bringen, da die verschiedenen Arten jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, dazu wertvolle Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe liefern.
Typische saisonale Zutaten der Winterküche sind Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Sellerie oder Rote Rüben, aber auch Rettich, Erdäpfel, Kraut und verschiedene Kohlsorten sowie Kürbis und Porree.
Sie bilden die Basis vieler Wohlfühlgerichte, sind nahrhaft, vielseitig einsetzbar und stärken das Immunsystem. Ergänzt werden sie durch Hülsenfrüchte, dunkles Fleisch und hochwertige Fette, die besonders in der kalten Jahreszeit eine wichtige Energiequelle darstellen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Winterwohlfühl-Küche sind Gewürze mit wärmenden Eigenschaften. Sie sorgen nicht nur für ein intensives Aroma, sondern fördern auch die Durchblutung. Dazu zählen Ingwer, Zimt, Muskatnuss, Nelken, Piment oder Chili. Gerade diese Gewürze verleihen der Winterküche ihr unverwechselbares Aroma und den heimeligen Charakter. Wer ständig mit kalten Händen und Füßen kämpft, sollte möglichst warme Mahlzeiten bevorzugen. Besonders im Winter dürfen gekochte Speisen den Speiseplan dominieren. Das kann schon mit einem warmen Getreidebrei zum Frühstück beginnen. Auch raffiniert marinierte und lauwarme Wintersalate in Kombination mit hochwertigen Ölen sind sehr willkommen. Heimische Knödelvariationen, ob süß oder herzhaft, charakterisieren beliebte Wintergerichte, ebenso wie Ofengerichte, Krautrouladen oder pikante Aufläufe. Solch wohlige Speisen wärmen nicht nur, sondern schmecken an kalten Tagen besonders köstlich.
Sie bilden die Basis vieler Wohlfühlgerichte, sind nahrhaft, vielseitig einsetzbar und stärken das Immunsystem. Ergänzt werden sie durch Hülsenfrüchte, dunkles Fleisch und hochwertige Fette, die besonders in der kalten Jahreszeit eine wichtige Energiequelle darstellen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Winterwohlfühl-Küche sind Gewürze mit wärmenden Eigenschaften. Sie sorgen nicht nur für ein intensives Aroma, sondern fördern auch die Durchblutung. Dazu zählen Ingwer, Zimt, Muskatnuss, Nelken, Piment oder Chili. Gerade diese Gewürze verleihen der Winterküche ihr unverwechselbares Aroma und den heimeligen Charakter. Wer ständig mit kalten Händen und Füßen kämpft, sollte möglichst warme Mahlzeiten bevorzugen. Besonders im Winter dürfen gekochte Speisen den Speiseplan dominieren. Das kann schon mit einem warmen Getreidebrei zum Frühstück beginnen. Auch raffiniert marinierte und lauwarme Wintersalate in Kombination mit hochwertigen Ölen sind sehr willkommen. Heimische Knödelvariationen, ob süß oder herzhaft, charakterisieren beliebte Wintergerichte, ebenso wie Ofengerichte, Krautrouladen oder pikante Aufläufe. Solch wohlige Speisen wärmen nicht nur, sondern schmecken an kalten Tagen besonders köstlich.
Suppen haben viele Talente
Suppen sind in der kältesten Zeit des Jahres ein absolutes Muss. Sie sind nährend und gesund, eignen sich hervorragend zur Resteverwertung, schmecken immer ausgezeichnet, stärken die Abwehrkräfte und streicheln noch dazu die Seele. Ob eine klare Hühnersuppe, eine gschmackige Erdäpfelsuppe, eine Rollgerstlsuppe oder eine deftige Kraut- oder Gulaschsuppe, die Auswahl ist groß und eine Suppe schmeckt und wärmt immer.
Auch süße Speisen haben in der Winterküche ihren festen Platz. Aufläufe aus Topfen, Reis oder Grieß, gebackene Bratäpfel, Milch- oder Grießbrei mit Zimt und einem Hauch Kakao, ein süßer Strudel oder ein saftiger Nusskuchen wecken Kindheitserinnerungen, verbreiten Gemütlichkeit und sind Seelentröster an kalten Tagen.
Heiße Getränke wie Kräuter- oder Früchtetees, heiße Schokolade oder ein alkoholfreier Punsch ergänzen das Getränkeangebot, unterstützen die Flüssigkeitszufuhr und wärmen Herz, kalte Hände und Füße gleichermaßen.
Die Winterwohlfühl-Küche bedeutet jedoch nicht nur, was auf dem Teller liegt, sondern auch, wie gekocht und gegessen wird. Das gemeinsame Zubereiten von Speisen, der Duft von frisch gekochtem Essen, der durch das ganze Haus schleicht, und das gemütliche Beisammensitzen schaffen eine Atmosphäre von Nähe und Geborgenheit.
Porree-Suppe mit Erdäpfelwürfeln
- 200 g Porree
- 4 bis 5 große Erdäpfel
- 1,5 Liter Suppe
- Salz, Pfeffer, Butterschmalz
- 1 Becher Crème frâiche
- 100 g geröstete Speckwürfel
- Petersilie
Zubereitung
Porree gut waschen und in Butterschmalz glasig anrösten. Gewürfelte Erdäpfel dazugeben, mitrösten und mit Suppe aufgießen. Gut würzen und kochen, bis die Erdäpfelwürfel weich sind. Einen Teil der Suppe mit Crème frâiche für die Bindung fein pürieren. Speckwürfel anrösten, zur Suppe geben und abschmecken. Mit grüner Petersilie bestreuen und mit gerösteten Brotwürfeln servieren.
Pikantes Hendl-Curry
- 250 g Hendlbrust
- 1 rote Zwiebel
- Zwiebel oder Porree
- 1 Fenchel
- 1 große Karotte
- Paprika rot und gelb
- Knoblauchzehe
- ½ Brokkoli
- 1 Zucchini, evtl. grüne Bohnen
- 100 g Kichererbsen
- Olivenöl
- 1 Crème frâiche oder Kokosmilch
- 1 TL Curry- und Suppen-Pulver
- etwas Zitronensaft und -schale
- evtl. 1 kleine Dose Ananaswürfel
- evtl. Erdnüsse und Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
Gemüse putzen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, gewürzte Hendlbrust darin anrösten und kurz aus der Pfanne geben. Erneut Zwiebel in Öl anrösten, Karotten, grüne Bohnen, Brokkoli und Kichererbsen dazugeben, mit Curry würzen und mitrösten. Mit etwas Gemüsesuppe aufgießen, Hendl dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln, dabei regelmäßig umrühren. Nun geschnittene Zucchini, Fenchel, Brokkoli und Paprika zufügen und mitgaren. Mit Ananasstücken, Zitronensaft und -schale sowie Crème Frâiche oder Kokosmilch das Curry pikant abschmecken und mit Reis oder Petersilienerdäpfeln servieren.
Ragout vom Bio-Rind
- 2 rote Zwiebeln
- etwas Porree
- 2 Knoblauchzehen
- 100 g Bauchspeck
- 100 g Knollensellerie
- 100 g Möhren
- 1 kleine Pastinake
- 1 kg Bio-Rindfleisch (Schulter oder Schale)
- 2 bis 3 EL Butterschmalz
- 350 ml kräftiger Rotwein
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Dijon-Senf
- 1 EL Kapern
- 1 Liter Gemüse- oder Rindsuppe
- 1 Lorbeerblatt
- etwas Bio-Zitronenschale
- Salz, Pfeffer
- etwas Mehl zum Binden
- evtl. ein Stück Bitterschokolade und ein Schuss Weinbrand
Zubereitung
Das in Würfel geschnittene Rindfleisch mit Salz und Pfeffer gut würzen, mit etwas Mehl bestäuben und die Fleischwürfel in Butterschmalz scharf anbraten und zur Seite stellen. Bauchspeck klein schneiden, anbraten, gehackte Zwiebel, Porree und Knoblauch mitrösten und das geschnittene Gemüse ebenfalls durchschwenken. Rindfleisch wieder dazugeben und mit Suppe und Rotwein aufgießen. Das Rinds-Ragout mit Lorbeerblatt, Tomatenmark, Dijon-Senf, Kapern und Zitronenschale gut würzen. Zugedeckt ungefähr 45 Minuten köcheln lassen. Mit einem Stück Bitterschokolade und einem Schuss Weinbrand verfeinern und wenn nötig mit etwas Stärkemehl binden. Als Beilage passen Petersilienerdäpfel, Knödel oder Bandnudeln.