Starke Bäuerinnen schaffen Mehrwert
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Zahlreiche Ehrengäste besuchten den Flachgauer Bezirksbäuerinnentag © Strobl
Im Bild Bezirksbäuerin Nicole Leitner und Landesbäuerin Claudia Entleitner © Strobl
Die Flachgauer Bäuerinnen starteten mit einem gemeinsamen Wortgottesdienst in ihren Bäuerinnenfeiertag, wo reger Austausch herrschte. © Strobl
Bezirksbäuerin Nicole Leitner eröffnete die Veranstaltung mit Grußworten an die Ehrengäste und einem umfassenden Jahresrückblick. Sie ließ dabei die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren, darunter den Salzburger Frauenlauf, das Jungbäuerinnenseminar mit 13 Teilnehmerinnen, die Herbstgenüsse im Freilichtmuseum sowie viele weitere Initiativen. Diese Vielfalt zeigt einmal mehr, wie engagiert und präsent die Bäuerinnen im öffentlichen Leben sind.
Im weiteren Verlauf ging Leitner auf das internationale Jahr der Bäuerin ein und sprach dabei offen zentrale Herausforderungen an. „Bei den Bäuerinnen gibt es keine Krankenstände – und genau deshalb braucht es mehr Haltung und Respekt gegenüber dem, was alles dahintersteckt“, betonte sie. Mehrmals hob sie den Begriff Mehrwert hervor: Mehrwert entstehe dort, wo Arbeit gesehen und anerkannt werde. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass Selbstfürsorge kein Zeichen von Schwäche sei: „Man muss auch auf sich selbst schauen, sich selbst ernst nehmen – als Ausdruck von Verantwortung.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Tages war das Thema Lebensmittel und Gesundheit. Dazu verwies Nicole Leitner auf den Vortrag von Anni Neudorfer von „Land schafft Leben“. Die Vortragende schilderte ihren persönlichen Weg und ihre langjährige Affinität zu Lebensmitteln, die sie letztlich zu ihrer Tätigkeit geführt hat. Ihr Anliegen ist es, sichtbar zu machen, was unser tägliches Essen mit unserer Gesundheit zu tun hat.
Festreferat „Vom Teller zum Lebensstil“
„Was wir essen, ist absolut nicht egal“, so Neudorfer. Immerhin nimmt jeder Mensch jährlich rund 1,5 Tonnen Lebensmittel zu sich. Der Mensch braucht im Durchschnitt etwa zwei Monate, um etwas zur Gewohnheit zu machen – daher ist es entscheidend, sich bewusst an gesunde, regionale Lebensmittel zu gewöhnen. Kritisch sprach sie auch das Kaufverhalten an: „Wir fallen immer wieder auf Aktionen herein, denn der Großteil der Lebensmittel wird in Aktion gekauft. Davon rate ich klar ab –
das sind meist nicht die besten und gesündesten Produkte.“ Man soll sich nicht von günstigen Preisen triggern lassen, denn: „Wer heute billig kauft, zahlt später oft mit seiner Gesundheit – mit Tabletten und Behandlungen drauf.“
Zum Abschluss ihres Vortrags gab sie den Bäuerinnen eine klare Botschaft mit: „30 Pflanzen pro Woche sollten Teil der Ernährung sein. Wenn man sich über den Tag verteilt gut ernährt, kommen auch keine Heißhungerattacken“, so Anni Neudorfer. Auch Landesrat Maximilian Aigner war unter den Ehrengästen und betonte in seiner Ansprache, dass es oft die kleinen Botschaften seien, die fruchten und lange anhalten würden. Er appellierte, sich bewusst Zeit zu nehmen, zu reflektieren und sich nicht unter dem eigenen Wert zu verkaufen. Gleichzeitig gratulierte er den Bäuerinnen zu ihrer besonderen Lebenseinstellung und ihrer Berufung. Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Josef Braunwieser sprach die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft an. „Das Rad der Landwirtschaft dreht sich immer schneller“, hielt er fest. Gerade in diesen Zeiten sei es enorm wichtig, die Milchmenge im Griff zu haben. Des Weiteren gab er den Bäuerinnen mit auf den Weg, den jungen Betriebsübernehmern eine Chance zu geben und ihnen Verantwortung zu übertragen, auch wenn sie die Landwirtschaft auf eine andere Art und Weise fortführen würden.
Den Abschluss bildeten die Worte von Landesbäuerin Claudia Entleitner. Sie unterstrich, dass das Jahr der Bäuerin genutzt werde, um bewusst zu machen, was Bäuerinnen tagtäglich leisteten. „Es ist wichtig, sich verschiedene Standbeine zu schaffen, um krisensicher zu sein“, sagte sie. Man stehe ein für die Frauen im ländlichen Raum und für eine gute Zusammenarbeit. Abschließend hielt sie fest: „Wir sind nicht selbstverständlich – unsere Arbeit nicht und unsere Gesundheit auch nicht.“ Der Flachgauer Bäuerinnentag zeigte einmal mehr, wie viel Verantwortung, Wissen und Herzblut hinter der Arbeit der Bäuerinnen stecken – und wie wichtig es ist, diesen Mehrwert sichtbar zu machen.
Zum Abschluss ihres Vortrags gab sie den Bäuerinnen eine klare Botschaft mit: „30 Pflanzen pro Woche sollten Teil der Ernährung sein. Wenn man sich über den Tag verteilt gut ernährt, kommen auch keine Heißhungerattacken“, so Anni Neudorfer. Auch Landesrat Maximilian Aigner war unter den Ehrengästen und betonte in seiner Ansprache, dass es oft die kleinen Botschaften seien, die fruchten und lange anhalten würden. Er appellierte, sich bewusst Zeit zu nehmen, zu reflektieren und sich nicht unter dem eigenen Wert zu verkaufen. Gleichzeitig gratulierte er den Bäuerinnen zu ihrer besonderen Lebenseinstellung und ihrer Berufung. Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Josef Braunwieser sprach die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft an. „Das Rad der Landwirtschaft dreht sich immer schneller“, hielt er fest. Gerade in diesen Zeiten sei es enorm wichtig, die Milchmenge im Griff zu haben. Des Weiteren gab er den Bäuerinnen mit auf den Weg, den jungen Betriebsübernehmern eine Chance zu geben und ihnen Verantwortung zu übertragen, auch wenn sie die Landwirtschaft auf eine andere Art und Weise fortführen würden.
Den Abschluss bildeten die Worte von Landesbäuerin Claudia Entleitner. Sie unterstrich, dass das Jahr der Bäuerin genutzt werde, um bewusst zu machen, was Bäuerinnen tagtäglich leisteten. „Es ist wichtig, sich verschiedene Standbeine zu schaffen, um krisensicher zu sein“, sagte sie. Man stehe ein für die Frauen im ländlichen Raum und für eine gute Zusammenarbeit. Abschließend hielt sie fest: „Wir sind nicht selbstverständlich – unsere Arbeit nicht und unsere Gesundheit auch nicht.“ Der Flachgauer Bäuerinnentag zeigte einmal mehr, wie viel Verantwortung, Wissen und Herzblut hinter der Arbeit der Bäuerinnen stecken – und wie wichtig es ist, diesen Mehrwert sichtbar zu machen.